© Luc Viatour

Boykottieren sie Haiprodukte!

 
Nur wenige Leute wissen, dass Schillerlocken aus den Bauchlappen des Dornhais gemacht werden. Hinter dem irreführenden Namen Seeaal verbirgt sich ebenfalls eine deutsche Spezialität aus dem Fleisch von Dornhaien. Auch in England werden Haie gegessen. Auch dort weiß kaum jemand, dass die geliebten Fish and Chips, die Lieblingsspeise der Briten, häufig aus Haifischfleisch hergestellt werden. In Asien hat die steigende Kaufkraft der Menschen zu einer unglaublichen Nachfrage nach Haifischflossensuppe geführt. Dafür werden den gefangenen Haien einfach die Flossen abgeschnitten. Die immer noch lebenden Tiere werden dann einfach wieder über Bord geworfen. Kein Hai kann ohne Flossen weiter leben. Ohne Flossen sinken sie auf den Meeresgrund und verenden dort qualvoll. Allerdings sind Haie unglaublich zäh und ihr Todeskampf dauert viele Stunden.
 

In der Hokuspokus-Medizin der Quacksalber wird den Menschen eingeredet, dass die getrockneten und pulverisierten Knorpel der Haie gegen die Verschleißerscheinungen menschlicher Gelenke helfen. Angeblich helfen die Mittel sogar gegen Krebs. Das bekannteste Mittel aus Haifischen ist Haifit. Menschen in Not greifen nach jedem Strohalm. Haie sind große und starke Tiere. Deshalb könnte man auf die Idee kommen, dass sie Krankheiten heilen können. Doch das ist falsch! Haie tragen keine Wirkstoffe gegen menschliche Krankheiten in sich. Viel wirkungsvoller sind echte Heilpflanzen. Wenn sie Haiprodukte kaufen, füllen sie nur die Taschen der Haischlächter. 

 

Haifischbestände gelten seit einigen Jahren als extrem bedroht. Viele Haiarten sind erst nach 30 Jahren Geschlechtsreif. Manche Arten gebären nur 2 bis 20 Junge. Andere haben nur alle 2 Jahre Nachwuchs. Viele Haie werden als Jungtiere gefangen, noch bevor sie überhaupt geschlechtsreif sind. Deshalb ist es nicht mehr eine Frage ob Haie irgendwann aussterben könnten. Machen wir so weiter wie bisher ist es nur noch die Frage wann die Haie ausgestorben sind.

 

Beteiligen sie sich nicht an diesem Verbrechen! Boykottieren sie Haiprodukte! Kaufen sie keine Schillerlocken, keinen Seeaal, keine Quacksalbermedizin wie Haifit oder Fish and Chips aus Haifleisch. Sollten sie in Asien Urlaub machen, verzichten sie auf die Haifischflossensuppe. Verzichten sie als Sportangler auf den Fang von Haien! (Video) Machen Urlaub an den Orten, an denen Haie geschützt werden und freuen sie sich an diesen herrlichen Tieren.

 

Boykottieren sie Delfinshows

 

Naturschützer haben aufgedeckt, dass viele gefangene Delfine aus Taiji in Japan stammen. Dieser Ort ist so etwas wie das jährliche wiederkehrende Tschernobyl, der Supergau für Delfine. Die meisten Tiere werden dort in einer blutigen Treibjagd getötet und ihr Fleisch wird in den Supermärkten der Umgebung verkauft. Ein paar wenige Tiere lässt man am Leben. Sie werden gefangen und für viel Geld in die ganze Welt verkauft. Delfinarien halten diese grausame Jagd mit ihrer Nachfrage am Leben. Delfine gehören ins Meer und nicht in Betonbecken. Geben sie kein Geld für diese Tiershows aus. Haben sie gewusst, dass man die Delfine mit Psychopharmaka ruhig stellen muss, weil sie sonst in der Enge ihrer Gefangenschaft durch drehen? Ohne diese Medikamente greifen sie sich gegenseitig aus reiner Verzweiflung an. 

 

Beteiligen sie sich mit dem Geld für ihre Eintrittskarte nicht an diesem Verbrechen. Jedes verstorbene Showtier wird nur dann durch ein frisch gefangenes Tier ersetzt, wenn es sich für die Betreiber des Delfinariums lohnt. Verzichten sie auf Delfinshows oder andere Vorführungen, in denen Orcas, Belugawale, Seelöwen oder Walrösser auftreten und verhindern sie so, dass immer neue Tiere aus dem Meer gefangen werden. Sehen sie sich an, wie so eine Treibjagd aussieht. Doch seien sie gewarnt, diese beiden Dokumente sind nichts für schwache Nerven! Video 1, Video 2

 

 

Zahlen sie kein Geld für Tierquälerei

In vielen Urlaubsländern werden den Touristen Wildtiere als „lebende Attraktion“ angeboten. Doch glauben sie wirklich, dass der Tanzbär sich freiwillig einen Ring durch die Nase ziehen ließ? Dass er freiwillig aus der Wildnis in die Fußgängerzone gekommen ist um dort die Touristen anzubetteln? Dahinter verbirgt sich eine große Tierquälerei. Es beginnt damit, dass man die Elterntiere erschießt. So kann man die Jungtiere gefahrlos einfangen. Sie wachsen oft bei falscher Ernährung, in viel zu kleinen Käfigen auf und müssen früh lernen, dass sie dem Menschen nicht gewachsen sind. Zähne und Klauen werden gezogen oder gekürzt. Mit Medikamenten ruhig gestellt, sind Bären und Raubkatzen ihren Besitzern nicht mehr gefährlich. Als „Kuscheltiere“ müssen sie jetzt für Fototermine herhalten. Wenn die niedlichen Jungtiere größer werden, schiebt man sie ab oder tötet sie. In der Wildnis gibt es ja genug Nachschub. Boykottieren sie solche Foto- und Streicheltermine mit Raubkatzen, Affen oder Tanzbären. Boykottieren sie Besuche von Tiershows, Ausflüge in Krokodilfarmen oder das Reiten auf Elefanten oder Straußenvögeln.

Lehnen Sie solche Veranstaltungen und Fototermine ab. Wer mitmacht, finanziert genau diese Tierquälerei!

Geben Sie kein Geld, wenn mit Wildtieren gebettelt wird. Kaufen Sie keine lebenden Wildtiere oder Souvenirs aus wilden Tieren, Korallen oder geschützten Pflanzen, die auf Märkten angeboten werden.

 

 

Kaufen sie keine Produkte aus Elfenbein

Im Jahr 1989 wurden Elefanten weltweit unter Schutz gestellt und der Handel mit Elfenbein verboten, die Wilderei wurde eingedämmt. 1999 wurde dieser Schutz in einigen Ländern wieder gelockert, der Elfenbeinhandel ging weiter und die Wilderei begann erneut. Die Endpreise für Elfenbein liegen derzeit bei bis zu 10.000 Dollar pro Kilo. Wilderer erhalten zwischen 20 und 60 Dollar pro Kilo. Für diese Männer ist das nicht wirklich ein lohnendes Geschäft, aber immer noch besser als in der heißen Sonne hinter dem Pflug her zu laufen. 

Von den rund 1,5 Millionen geschätzten Elefanten (1980) leben nur noch etwa eine halbe Million Tiere. Eine Elefantenkuh muss ca. 14 Jahre alt werden, bevor sie ihr erstes Kalb bekommen kann. Sie ist 22 Monate trächtig und führt ihr Kalb 3 bis 5 Jahre. Bei Wüstenelefanten dauert es noch länger als bei "normalen" Elefanten. 
Alle 4 - 9 Jahre kann eine Elefantenkuh ein neues Kalb bekommen. Etwa 20.000 bis 38.000 Elefanten werden in Afrika pro Jahr gewildert. Man muss also kein Genie sein um sich auszurechnen, wann der letzte Elefant blutend im Staub liegt. Wegen der langen Reproduktionszeit kann sich die Tierart nicht in kurzer Zeit wieder erholen. Besonders schlimm ist, dass die Wilderer immer die älteren Tiere ermorden, weil sie die größten Zähne tragen. Gerade diese Tiere sind unglaublich wichtig für die Herde. Sie haben die meiste Erfahrung und wissen alles über das Leben in der Wildnis.
Viele unbedarfte Menschen glauben, dass man Elfenbein einfach sammeln kann. Sie glauben, dass die Elefanten ihre Zähne verlieren wie Hirsche ihr Geweih. Das ist falsch! Der Elefant muss sterben wenn man aus seinen Zähnen irgendwelchen Schnickschnack herstellen will. Kaufen sie keine Souvenirs, keinen Schmuck oder andere Produkte aus Elfenbein! Diese Sachen sind voller Blut. Wenn sie diese Dinge kaufen, sind sie mit verantwortlich für den Tod dieser Tiere. Anstatt etwas zu kaufen, zeigen sie die Händler bei der örtlichen Polizei an! Machen sie Fotos und Videos! Posten sie ihren Fund im Internet! Legen sie diesen Leuten das Handwerk! 

 

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