Die Uhr läuft

Jedem Menschen, der auch nur einen Funken Verstand besitzt, muss klar sein, dass wir unsere Erde verlieren werden, wenn wir so weiter machen wie bisher. Jeder Mensch braucht jeden Tag etwas zu Essen. Wir essen Pflanzen und wir essen Fleisch von Tieren. Unsere Nahrung wächst auf dem Acker, genau wie die Futterpflanzen für unsere Tiere. Ackerland haben wir bisher immer der Natur entzogen. Für neues Ackerland haben wir den Wald gerodet oder Sümpfe trocken gelegt. Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Ackerland. Die Menschen brauchen jedoch nicht nur Nahrung. Sie brauchen Lebensraum, sie brauchen Kleidung und sie haben materielle Wünsche. All dies entziehen wir der Natur. Dafür hinterlassen wir der Natur Müll. Plastikmüll, der nicht verrottet und Atommüll, der nicht aufhört zu strahlen. Wir verbrennen Erdöl in unseren Motoren, blasen CO2 in die Luft und erwärmen das Klima unserer Erde. Möglicherweise sind wir Menschen die höchste Lebensform im Universum und gleichzeitig der größte Alptraum für alle anderen lebenden Wesen. So kann es nicht weiter gehen. 

 

China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde. Es kämpft seit Jahrzehnten mit einem rasanten Bevölkerungswachstum. Um dies einzudämmen, hat der chinesische Staat im Jahre 1979 die so genannte "Ein-Kind-Politik" eingeführt. Dagegen gibt es in Deutschland und vielen anderen europäischen Staaten Anreize, die das Geburtenniveau anheben sollen. Das ist jedoch der falsche Weg! Jeder Mann und jede Frau, egal in welchem Land der Erde sollte sich fragen, ob es wirklich nötig ist, mehr als ein einziges Kind pro Paar in die Welt zu setzen. Diese Forderung hat nichts Radikales an sich. Es ist nur eine logische Schlussfolgerung. Im Jahre 1820 betrug die Weltbevölkerung eine Milliarde Menschen. Bis zum heutigen Tag ist sie auf  mehr als 7 Milliarden angewachsen. Im Jahr 2050 werden es 9 Milliarden Menschen sein. Dieses beispiellose Wachstum hat für die Erde massive Belastungen mit sich gebracht. Wir sollten das Bevölkerungswachstum durch freiwillige Maßnahmen verlangsamen und schließlich ganz zum Stillstand bringen. Langfristig gesehen müssen wir sogar sehr viel weniger Menschen werden. Jeden Tag geht irgendwo auf der Welt ein weiteres Stück Natur verloren, weil das Land von Menschen in Besitz genommen wird. Wir müssen uns um die Natur in der ganzen Welt und vor unserer eigenen Haustür kümmern und sie schützen. Denn Gott hat schon vor langer Zeit aufgehört neues Land mit wilder Natur zu schaffen.

 

Wenn man alle Städte wie Schachfiguren auf einem Brett zusammenschieben könnte, würden sie eine Fläche bedecken die deutlich größer ist als Indien. Doch die Menschen in diesen Städten brauchen nicht nur ein Dach über dem Kopf. Sie brauchen auch Nahrung und Kleidung. Diese Nahrung wird genau wie die Baumwolle zum allergrößten Teil auf dem Acker angebaut. Die Größe aller unserer Felder entspricht etwa der Größe von Südamerika. Dazu kommt noch die Fläche, die wir für unsere Nutztiere benötigen. Sie ist etwa so groß wie Afrika.

 

Wenn man jetzt noch die Antarktis, Grönland, die Tundra und Taiga im Norden von Russland und Kanada, die Wüsten, die steilen Berge oder die Regenwälder abzieht, bleibt nicht mehr viel Land übrig, welches wir ohne großen Aufwand der Natur entziehen und industriell bewirtschaften könnten.

 

Rechnen sie doch einmal selbst aus, wie viele weitere Menschen unsere Erde noch ernähren kann. Wann ist der letzte Baum gefällt und wann ist das letzte Stück Natur verloren?

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