© Patrick Coin

Amphibien Rettung

 

Ab Mitte Februar machen sich die liebestollen Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Doch der Weg über befahrene Straßen ist für sie lebensgefährlich. Amphibien wandern immer auf dem kürzesten Weg zum Wasser. Wird dieser Weg  von einer Straße gekreuzt, werden die sie zu Hunderten überfahren. Freiwillige Retter bauen Amphibienzäune, sammeln die Tiere ein und bringen sie sicher über die Straße. Fröschen, Molchen und Kröten droht selbst dann Lebensgefahr, wenn die Straßen nur wenig befahren wird. Diese Tiere sind langsam und sie weichen den Autos nicht aus. So kommen Jahr für Jahr Hunderttausende um. Besonders in der Nacht, zwischen 19.00 und 7.00 Uhr sollten Autofahrer die Warnschilder beachten. Amphibien nutzen die Dunkelheit für die Wanderung. Sie wollen so ihren natürlichen Feinden entgehen. Krötenzäune, die entlang der Straßen aufgestellt werden, sind ein zuverlässiger Schutz. Sie hindern die Tiere daran, sich auf ihren lebensgefährlichen Weg zu machen. Am Ende des Zauns ist ein Eimer im Boden vergraben, in den die nächtlichen Wanderer hineinfallen. Von Freiwilligen werden sie gerettet und über die Strasse getragen. Etwa eintausend Zäune werden jedes Jahr von freiwilligen Helfern aufgestellt. Trotzdem sterben aber immer noch jedes Jahr viele Kröten auf Deutschlands Straßen. Eine andere Gefahr ist die Trockenlegung von Tümpeln, Teichen und Mooren. Auch die Beseitigung von Verstecken wie Hecken und Steinhaufen oder zu hohe Bordsteinkanten können den Tieren zum Verhängnis werden. Von den 21 Arten stehen 67 Prozent der in Deutschland lebenden Amphibienarten auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

 

 

 

Wenn sie den Tieren helfen wollen, dann nehmen sie Kontakt auf. www.amphibienschutz.de 

 

Es können sich gar nicht genug Menschen melden. Bei diesen Rettungsaktionen lernen sie Gleichgesinnte kennen. Sie werden viele Tiere entdecken, die sie nie zuvor gesehen haben. Der Einsatz wird sie aufrütteln und sie werden es garantiert nicht bereuen.  

 

 

 

Wenn sie der stolze Besitzer einer Baufirma sind, dann sprechen sie mit den Leuten des BUND und des NABU. Die zeigen ihnen bestimmt eine Strasse, die ein Rohr für die Amphibien als Unterführung braucht.

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