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Eigenes Verhalten beim Umweltschutz

Luxus ist, wenn man mit Geld welches man nicht hat, sich Dinge kauft die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken die man nicht mag.

Denken sie für einen Moment über ihre Leben nach. Womit verdienen sie ihr Geld? Welche Auswirkungen hat ihre Tätigkeit auf die Umwelt, auf ihre Kinder, auf ihre Enkel und auf ihre Urenkel? 
Eines Tages werden sie alt sein und ihre Enkel und Urenkel werden sie fragen, warum sie ihnen eine ausgebeutete und zerstörte Welt hinterlassen haben.
Was werden sie ihnen antworten?
Ändern sie jetzt etwas! Denken sie darüber nach, wie sie ganz persönlich der Umwelt helfen können und handeln sie!
Muss es wirklich jedes Jahr eine Urlaubsreise mit dem Flugzeug sein? Manchmal reicht auch ein Wanderurlaub im Schwarzwald oder Entspannung an der Ostsee.
Verwenden sie Haushaltschemikalien nur sehr sparsam und stellen sie sich vor, wie es den Fischen geht, wenn diese Chemikalien in ihren Lebensraum gelangen. Greifen sie zu biologisch abbaubaren Waschmitteln um die Belastung von Gewässern zu verringern.
Auch wenn es mühsam ist, müssen wir dem Schnee auf den Gehweg mit Besen und Schaufel zu Leibe rücken, anstatt mit leichter Hand Streusalz großzügig auf dem Gehweg zu verteilen und damit unsere Pflanzen und unser Grundwasser zu ruinieren.
Lassen sie den Rasen auf ihrem Grundstück zu einer Wiese heran wachsen. Eine natürliche Wiese bietet vielen Insekten einen Lebensraum. Diese Insekten ernähren wiederum viele Vögel, die auf dem kurz geschorenen Rasen so gut wie gar nichts finden. Mähen sie ihr Grundstück nur einmal im Jahr, möglichst spät im Herbst, nach dem die Vögel ihre Jungen groß gezogen haben und in den Süden geflogen sind. Halten sie bei der Mahd eine Schnitthöhe von mindestens 7 cm ein. Wenn sie ein sehr großes Grundstück haben, mähen sie die Fläche gestaffelt im Abstand von zwei bis drei Wochen. Dadurch bleiben den Tieren, die nicht in den Süden gezogen sind, Rückzugsflächen erhalten bis das Gras wieder nachgewachsen ist.

Verwenden sie keinen Torf für ihre Balkonpflanzen. Ganz normale Erde ist genauso gut. Sie kostet nichts und schont die letzten noch vorhandenen Moore. Diese Moore sind enorm wichtig für unser Klima weil sie CO² in großen Mengen speichern. Außerdem leben dort viele Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Verwenden wir Torf für unseren Blumenkasten, nehmen wir den bedrohten Tierarten den letzten Lebensraum. Wir zerstören die Natur für ein wenig Schönheit vor unserem Fenster.

Kaufen sie solche Lebensmittel, die giftfrei und ohne Pflanzenschutzmittel produziert wurden. Diese so genannten Pflanzenschutzmittel vergiften viele Insekten, Säugetiere, Reptilien, Vögel und Fische. Wenn sie sich für Biolebensmittel entscheiden, sind sie auf der sicheren Seite.
Meiden sie Wegwerfprodukte und nutzen sie stattdessen langlebige Produkte. Das spart Rohstoffe und Müll.
Bei einem Autounfall baut ihnen die Werkstatt gern Neuteile als Ersatzteile ein. Das lohnt sich für die Werkstatt, weil die Neuteile alles andere als billig sind. Viel intelligenter und sparsamer ist es gebrauchte Ersatzteile aus der Autoverwertung oder direkt vom Schrottplatz zu verwenden.
Carsharing ist bei weitem umweltfreundlicher und billiger als das eigene Auto. Dazu spart man sich den Stress mit der Wartung des Autos, denn die übernimmt der Anbieter.
Wer kein Auto besitzt kann über eine Mitfahrzentrale in jede Stadt Deutschlands und in fast jede Stadt Europas, für wenig Geld reisen. Wer ein Auto besitzt, sollte sich ebenfalls bei der Mitfahrzentrale anmelden. So braucht man nicht allein fahren und der mitgenommene Fahrgast beteiligt sich an den Spritkosten.
Druckertinte gehört zu den kostbarsten Flüssigkeiten auf unserer Erde. Das will uns die Industrie zumindest einreden. Werfen sie ihre leeren Druckerpatronen nicht weg und ersparen sie der Umwelt diesen Plastikmüll. Gehen sie mit den leeren Druckerpatronen in eine Druckertankstelle. Dort befüllt man ihre leeren Patronen für wenig Geld mit neuer Tinte. Dort berät man sie auch, welchen Drucker sie bei einem Neukauf nehmen sollten. Denn einige Drucker wurden von der Industrie extra so konstruiert, dass man die Patronen nicht wieder befüllen kann und die teuere Tinte kaufen muss.
Wenn ihnen als Hausbesitzer die Heizkosten zu hoch sind, schauen sie sich ihr Haus doch einmal von außen mit einer Wärmebildkamera an. Diese Kamera zeigt ihnen klar wo ihr Haus Wärme verliert. Mit diesem Wissen können sie handeln und ihr Haus an den richtigen Stellen dämmen. Damit sparen sie Energie und Geld.
Verwenden sie ausschließlich Toilettenpapier, das aus Altpapier hergestellt wurde. Für das "neue" Toilettenpapier werden Bäume im Regenwald gefällt. Wenn wir also Toilettenpapier verwenden, das nicht recycelt wurde, spülen wir im wahrsten Sinne des Wortes den Regenwald in der Toilette herunter.

Werfen sie ihre abgelaufenen Medikamente nicht in den Müll oder noch schlimmer, nicht ins Kloh! Wenn sie das nächst mal zur Apotheke gehen, nehmen sie ihre alten Medikamente einfach mit und geben sie diese dort ab. Lassen sie sich in der Apotheke keine riesigen Packungen andrehen. Kaufen sie kleine Packungen, so bilden sich keine unverbrauchten Restbestände.

Sparen sie Wasser in ihrer Toilette in dem sie einfach einen Ziegelstein in den Spülkasten legen. Die meisten Wasserkästen sind vollkommen überdimensioniert. Probieren sie es aus, ob ihre Spülung auch mit weniger Wasser funktioniert. 

Kaufen sie keinen Goldschmuck. Gold sieht herrlich aus, wenn es zu Schmuck verarbeitet ist. Doch allein die Suche nach Gold zerstört den Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen. Vor vielen Jahren wurde die goldhaltige Erde noch mit der Schaufel gefördert und das Gold mit Hilfe einer Waschpfanne herausgewaschen. Heute werden nicht nur die goldreichen Vorkommen ausgebeutet. Mit gewaltigem Technikeinsatz werden auch Erze mit geringsten Goldspuren ausgebeutet. Selbst wenn eine Tonne Gestein nur ein einziges Gramm Gold enthält, wird die Lagerstätte als gewinnbringend eingestuft und das Gold abgebaut. Heute rückt man dem Erz mit Dynamit oder riesigen Wasserkanonen zu Leibe. Über eine Zyanidlauge wird das Gold dann gewonnen. Zyanid ist ein Salz der Blausäure und es ist für Menschen und Tiere äußerst giftig. Gelangt es über die Atemluft, über die Haut oder mit dem Trinkwasser in den Körper, erleidet man unweigerlich eine schwere Vergiftung. Viele Tiere verenden in den riesigen Zyanidbecken. Vor allem Vögel werden durch die glänzende, wasserähnliche Oberfläche angelockt und sterben in der Giftbrühe. Ist die Goldlagerstätte erschöpft, zieht der Bergbaukonzern weiter, zur nächsten Lagerstätte. In den Ländern der dritten Welt überlassen die Konzerne den ansässigen Menschen großzügig die undichten Zyanidbecken. Nach dem Motto: Sollen die doch sehen, wie sie damit fertig werden. Versicherungen weigern sich, die Risiken der Goldförderung zu tragen. Sie wissen ganz genau, dass die Giftbecken oft undicht sind und das Zyanid entweicht. Es sickert in die Erde und vergiftet das Grundwasser. Bei einem starken Regen, laufen die Becken über, die Dämme brechen und das Gift verteilt sich großflächig über ein riesiges Gebiet. Beteiligen sie sich nicht an diesem Umweltverbrechen. Lassen sie das Gold im Laden liegen. 

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