Wilde Müllkippe

 

Wenn sie ihren Müll entsorgen möchten und nicht wissen wohin sie ihn bringen sollen, fahren sie ihn zum Recyclinghof. Haben sie kein Auto oder ist der Müll zu umfangreich, vereinbaren sie einen Sperrmülltermin mit ihrem Entsorgungsbetrieb. Das ist immer noch billiger als wenn man sie bei der Entsorgung in der Natur erwischt.

Haben sie sich auch schon über wilde Müllkippen in der Natur oder in ihrer Stadt geärgert? Wenn sie eine wilde Müllkippe finden, melden sie diese dem Umweltamt in ihrer Stadt oder Gemeinde. Die Städte und Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet für die Beseitigung der wilden Müllkippe zu sorgen. Wird der Verursacher ermittelt, zahlt er die Rechnung. Sorgen sie mit ihrer Anzeige dafür dass der Müll beseitigt wird, dass man die Nacht- und Nebelkipper schnappt und bestraft. Von Amt zu Amt werden sie eine ganz unterschiedliche Behandlung ihrer Meldung erfahren. Es gibt Städte in Deutschland, die für die Meldung wilder Müllkippen extra eine Hotline oder eine Internetseite eingerichtet haben. Sehr vorbildlich zu nennen sind hier Beispiele wie Herne, Oberhausen, Aachen und Berlin. Andere Städte kümmert der Müll einen Dreck. Lassen sie sich von den Ämtern nicht abwimmeln und lassen sie ihre Meldung zur Beseitigung der wilden Müllkippe nicht ins Leere laufen. Es ist eine beliebte Taktik der Ämter erst einmal gar nichts zu tun. Vielleicht wächst ja Gras über die Sache. Rufen sie mehrfach an und schicken sie dem Amt Fotos von der Sauerei per Mail. Setzen sie ihm eine vernünftige Frist, in der die wilde Müllkippe beseitigt sein soll. Andernfalls drohen sie damit die Fotos der Presse zu schicken. Viele Städte fürchten sich vor schlechter Presse, bleiben dann doch die Touristen mit ihrem vielen Geld weg. Sehen sie nicht weg, wenn sie eine wilde Müllkippe entdecken! Wenn sie nicht handeln und wenigstens zum Telefon greifen, wird niemand etwas tun.

 

Natürlich können sie noch viel mehr tun. In Berlin gibt es zum Beispiel einen Tauchclub, der jedes Jahr einen See vom Müll befreit. Diese Aktion sollte unbedingt Schule machen! Hier ein kleines Video dazu. 

Wenn sie selbst einen vermüllten Wald vor der Haustür haben, rufen sie ihre Freunde zusammen, gehen sie von Haus zu Haus und sprechen sie die Nachbarn an. Tragen sie den Müll zusammen und reinigen sie das kleine Stück Natur vor ihrer Haustür. Auch wenn ihnen diese Arbeit niemand bezahlt, wird es sich für sie lohnen. Denn jedes Mal wenn sie durch den sauberen Wald gehen, werden sie voller Stolz an die Aktion zurück denken.

Wenn sie Sperrmüll am Straßenrand entdeckt haben, dann gehen sie nicht einfach nur daran vorbei. Durchsuchen sie den Sperrmüll nach brauchbaren Rohstoffen. Viele Dinge lassen sich ein zweites Mal verwenden. Aus einer Lautsprecherbox lässt sich mit leicht eine Nisthilfe für Stare oder für Eulen bauen. Aus einem kleinen Schrank wird ein Heim für den Kleiber und aus losen Regalbrettern wird ein Häuschen für Meisen. Lassen sie diese Wertstoffe nicht einfach liegen! Geben sie ihnen ein zweites Leben und eine Aufgabe in der Natur.

Verschenken statt wegwerfen

Manchmal ist es gar nicht notwendig, noch gut erhaltene Dinge einfach auf den Müll zu werfen. Es gibt genug Menschen, die sich über ein paar gebrauchte Möbel oder andere Dinge freuen. Verschenken ist für die Umwelt eindeutig besser, als wegwerfen. Es gibt mehrere Internetseiten, in denen man seine gebrauchten Schätze anbieten kann oder kostenlos findet, was man benötigt. Hier ist ein Beispiel.

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